Aus der Arbeit des Patientenbetreuers...


Die Landesverbände der Kehlkopflosen unterhalten eine Gruppe von erfahrenen Patientenbetreuern, die bereit sind, sehr eng mit dem Klinikpersonal wie Ärzten, Phoniatern, Logopäden und Krankenschwestern zusammenzuarbeiten. Sobald ein Patient mit Kehlkopfkrebs eingeliefert wird, werden diese Betreuer telefonisch benachrichtigt und auf Wunsch des Patienten zum Gespräch gebeten.


Durch dieses gemeinsame Gespräch erkennt der Patient, dass auch nach der Operation, die Sprachlosigkeit ohne Kehlkopf nicht gegeben ist, man jedoch weiterhin kommunizieren kann. Der Patient ist dann in den meisten Fällen, da er von der Notwendigkeit der Operation überzeugt ist, bereit, den schweren Eingriff vornehmen zu lassen.


Darüber hinaus wird ihm geraten, welche Hilfsmittel er dringend benötigt. Es ist ungeheuer wichtig, dass die Betroffenen in die Lage versetzt werden, allein mit anderen Menschen wieder Kontakt aufzunehmen und zu halten. Auf diesem Gebiet ist die Öffentlichkeitsarbeit der Klinikbetreuer aus der Selbsthilfegruppe von großer Bedeutung. Auch Kontakte mit den HNO-Ärzten dienen dem Verständnis für die Anliegen der frisch operierten Patienten. Der Landesverband der Kehlkopflosen schult seine Patientenbetreuer jährlich immer aufs neue.


Wer noch keinen direkten Kontakt zu den Patientenbetreuern bzw. zur Selbsthilfegruppe hat, sollte sich an die Landesverbände direkt wenden. Die Adressen der einzelnen Landesvorsitzenden finden Sie im Internet. Jeder Betroffene kann sich direkt an diese unverbindlich um Rat und Hilfe wenden. Unser Prinzip ist es, jedem am Kehlkopf erkrankten Menschen zu helfen, unabhängig von einer Mitgliedschaft!

Selbsthilfegruppen


Niederösterreich und Burgenland


Obmann: Peter Slavik, MBA

Alois-Wrubl-Gasse 5
2700 Wr. Neustadt
Mobil-Tel: +43 (0)699 132 656 66 oder +43 (0)664 / 462 37 04
E-mail: info@halsatmer.at
ZVR.NR: 22065902