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Verein der Kehlkopflosen und Halsatmer Österreichs

 

 

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Letzte Änderung
 31.12.2008
(HDB)

Wir stellen uns vor...

Mein Name ist Edeltraud Maly,

mir wurde am 11. März 1974 der Kehlkopf entfernt und ich spreche mit der Ösophagussprache (Speiseröhren-Stimme).
Es war damals eine schwere Zeit, Information gab es keine, der logopädische Unterricht war noch nicht so verbreitet, man war sich selbst überlassen. Vor 5 Jahren habe wir den Landesverein der Kehlkopflosen und Halsatmer Niederösterreichs unter Mithilfe des Vorstandes der HNO-Station des A.ö. Krankenhaus Wr.
Neustadt, Herrn Prim. Dr. Robert Pavelka, gegründet.

Diese Einrichtung soll allen Betroffenen, Information über Hilfsmittel- Möglichkeiten der Stimmrehabilitation und neuen Lebensmut geben. Wir betreiben wieder Sport gehen Schwimmen und führen ein normales Leben. Wir haben nur eine andere Stimme und eine Halsöffnung (Tracheostoma) zum Atmen.

 
  • Kehlkopflose helfen sich selbst

Die nicht immer erfreulichen Erfahrungen vor und nach der Kehlkopfoperation haben die davon Betroffenen schon vor 15 Jahren veranlaßt, Selbsthilfegruppen in Österreich zu gründen. Wir haben in Österreich  Landesverbände, die verantwortlich tätig sind.

  • Was will die Selbsthilfegruppe der Kehlkopflosen und Halsatmer?

In den Statuten steht, dass sich die Verbände um zeitgerechte Sozialarbeit zum Wohle aller Kehlkopflosen und Halsatmer zu bemühen haben. Insbesondere haben sie folgende Ziele:

  • Förderung aller Maßnahmen zur sprachlichen (stimmlichen), medizinischen und sozialen Rehabilitation;
  • Pflege des Erfahrungsaustausches seiner Mitglieder in der Absicht, gleichartige Bestrebungen zu koordinieren und gemeinsame Aktionen durchzuführen;
  • Unterrichten der Behörden und Krankenversicherungen über die Probleme der Kehlkopflosen sowie Anregungen von Verbesserungen;
  • Zusammenarbeit mit allen öffentlichen, privaten und wissenschaftlichen Organisationen mit ähnlicher Zielsetzung auf nationaler und internationaler Ebene.
  • Vertretung der Anliegen der Betroffenen in der Öffentlichkeit zur Stärkung in Pflege der sozialen Verantwortung in der Bevölkerung.
  • Die Arbeit der Selbsthilfegruppen wird weitestgehend von den Mitgliedern finanziert und nur zum geringen Teil aus Sponsorenbeiträge.

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